Obwohl der HMF in dem breiten Angebot an Aquarienfiltern oft nicht oder nur am Rande erwähnt wird, steht es für uns außer Frage, dass dieser biologisch arbeitende alternative Filtertyp eine gute Wahl für ein Garnelenbecken ist.

Er ist lange ohne Wartungsaufwand oder größere Reinigungsarbeiten zu betreiben und bietet den Garnelen einen idealen Weidegrund. Dazu besteht für Jungtiere nicht die Gefahr, in den Filter eingesaugt zu werden.

Die Funktionsweise ist relativ einfach: Eine Kreiselpumpe oder ein Luftheber pumpen das Wasser hinter dem Filter über einen kleinen Schlauch oder ein Rohr in das Becken, was bewirkt, dass wiederum Wasser durch die Matte hinter den Filter strömt. Dabei wirkt die gesamte Mattenfläche als Filtermedium, in dem sich die für ein stabil laufendes Aquarium unerlässlichen Bakterien ungestört ansiedeln, vermehren  und arbeiten  können. Wichtig ist dabei, dass der Filter zum Boden und den Seitenwänden dicht abschließt und etwas über die Wasseroberfläche herausragt.

Eck-Mattenfilter in der Frontan- sicht; es wurden grüne Filter- matten verwendet, mit Javamoos und Javafarn mittels Nylonfäden “bepflanzt”.

Die Rückseite des Mattenfilters; hier ist die gesamte Technik untergebracht: Heizstab und Kreiselpumpe. Bei Bedarf und entsprechender Filtergröße könnte hier auch CO2 zugeleitet werden.

Details zu möglichen Bauweisen, den notwendigen Berechnungen zur Mattengröße (einschließlich eines Berechnungstools) und zu viel Hintergrundwissen - nicht nur - um den HMF finden Sie auf der Homepage von Herrn Dipl.-Ing Olaf Deters (www.deters-ing.de). Unter dem Motto “Aquaristik ohne Geheimnisse” stellt er dort dankenswerterweise seine jahrelangen Recherchen und Erfahrungen zum HMF und der Aquaristik generell der Allgemeinheit zur Verfügung.

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