Seit der Inbetriebnahme unserer Zuchtanlage haben wir insgesamt bis zu 50 Becken in Betrieb.

Von diesen sind 16 Aquarien à 60L als Zuchtbecken ausgelegt und 24 Aquarien à 40L als Aufzuchtbecken für Jungtiere sowie 6 Aquarien à 25L als Quarantänebecken und Pflanzenbecken.

Darüber hinaus haben wir ein 96L Becken und drei 60L Becken zu Aquaterrarien für Krabben umgebaut, dazu kommt ein 110L Gesellschaftsaquarium.

 

Während wir unsere früheren Becken alle mit  Hamburger Mattenfiltern als fest installierte Eckfilter ausgestattet hatten, laufen die Becken in der aktuellen Anlage aus Wartungsgründen mit luftbetriebenen mobilen Mattenfiltern. Auf die technische Ausstattung unserer Zuchtanlage gehen wir auf einer separaten Seite näher ein.

Beim HMF experimentierten wir mit verschiedenen Varianten. Wir entschieden uns zunächst für den Betrieb mit  Strömungspumpen, da diese leiser sind als Luftheber. Sie sorgen bei einer entsprechenden Anströmung der Wasseroberfläche in Verbindung mit einer dichten Bepflanzung für einen guten Sauerstoffgehalt im Wasser und treiben das für ein gutes Pflanzenwachstum unerlässliche CO2 nicht so schnell aus.

Es zeigte sich allerdings speziell in den warmen Sommermonaten, dass in Aquarien mit besonders sauerstoffbedürftigen Garnelenarten wie z.B. der Grünen Zwerggarnele oder den Fächergarnelen, aber auch in Becken mit einer höheren Besatzdichte, eine zusätzliche Sauerstoffversorgung notwendig war. Deshalb stellten wir dann doch die meisten Aquarien auf den Betrieb mit Lufthebern nach dem Prinzip der tschechischen Variante und Belüfterpumpen um.  Damit hielt sich die Geräuschentwicklung, verbunden mit leisen Luftpumpen, erfreulicherweise in Grenzen.

Die Luftheber stellen wir anfangs selbst her. Dazu verwendeten wir, ebenso wie bei den Befestigungsschienen für die Filtermatten, Kunststoffteile aus dem Elektrozubehör.

Beim längerfristigen Gebrauch stellte sich allerdings heraus, dass dieses Plastikmaterial nach ein bis zwei Jahren porös und brüchig wurde. Dadurch setzte sich auf den Befestigungsschienen für den Schaumstoff Kalk ab, der kaum noch wegzubekommen war.

Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass aus diesem Material bzw. bei der Veränderung des Materials, das ja nicht für die Aquaristik hergestellt wurde, Stoffe im Wasser gelöst werden, die nicht unbedingt im Aquarienwasser willkommen sind. Deshalb verwenden wir heute nur noch Glaselemente zur Befestigung und Luftheber aus dem Aquaristik-Zubehör.

 

Eine Beheizung unserer Aquarien war und ist weitgehend unnötig. In Artenbecken mit den von uns gehaltenen Tieren ist Zimmertemperatur ausreichend. Nur einige wenige Becken sind mit einer Stabheizung ausgestattet, um eine gleichbleibende Temperatur für wärmebedürftigere Tiere zu gewährleisten.

 

Auf eine spezielle Aquarien-Beleuchtung verzichten wir bis heute. Für die Garnelen-Artenbecken reichen nach unserer Erfahrung normale, über den Becken montierte Energiesparlampen mit entsprechender Leistung vollkommen aus, wenn man auf Pflanzen mit hohem Lichtbedarf verzichtet.

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